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RERO erfindet sich neu und arbeitet in Zukunft enger mit den anderen Schweizer Bibliotheken zusammen

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27. Oktober 2016

Die Landschaft der Schweizer Bibliotheksverbünde ist im Wandel begriffen. 2015 wurde ein umfassendes Projekt zur Schaffung einer schweizweiten Dienstleistungsplattform für wissenschaftliche Bibliotheken - SLSP (Swiss Library Service Platform) - lanciert. Diese Plattform, die ab 2020 einsatzbereit sein sollte, tritt in die Fussstapfen der bisherigen grossen Schweizer Verbünde - insbesondere RERO1 und die IDS-Verbünde -, richtet sich aber in erster Linie an die Hochschulbibliotheken. In diesem Kontext sehen die politisch-strategischen Gremien von RERO eine Chance, um die gegenwärtige Organisationsstruktur umzustrukturieren und neu auf das Ziel auszurichten, allen Schweizer Bibliothekstypen eine Alternative oder Ergänzung zu SLSP anbieten zu können.

Der Vorschlag sieht die Schaffung eines neuen Kompetenz- und Servicezentrums für Bibliotheken auf der Grundlage des gegenwärtigen RERO-Teams vor, das folgende Leistungen anbietet: ein flexibles und kollaboratives Bibliothekssystem, das auf die Bedürfnisse der öffentlichen, Archiv- und Spezialbibliotheken der Schweiz ausgerichtet ist, sowie eine gewisse Anzahl zusätzlicher, speziell auf die verschiedenen Bibliothekstypen ausgerichteten Dienstleistungen. Durch das Kompetenzzentrum eröffnen sich auch interessante Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulbibliotheken, die in SLSP zusammengefasst sind, und allen anderen Bibliotheken, die an einer gesamtschweizerischen Zusammenarbeit interessiert sind, zum Beispiel auf der Ebene des Ressourcenaustauschs oder eines gemeinsamen Katalogs. Nebst den Vorteilen, die sich daraus für die Bibliotheken ergeben, besteht das Ziel auch darin, die Dienstleistungen für die Benutzer zu verbessern, indem auf der Grundlage eines nationalen Bestandes an Dokumentationsmitteln bibliotheksübergreifende Dienstleistungen für gemeinsame Benutzer angeboten werden.

Auf der Grundlage der von der RERO-Steuerungsgruppe (StG) im Sommer 2016 durchgeführten Vorarbeiten unterstützt die Interkantonale Erziehungsdirektorenkonferenz der französischen Schweiz und des Tessins (CIIP), die Aufsichtsbehörde von RERO, die Lancierung einer Machbarkeits- und Marktstudie für ein solches Kompetenzzentrum. Sie beauftragt die StG mit der Umsetzung dieser Studie sowie mit der Vorbereitung eines projektbezogenen Businessplans und verschiedener Varianten einer Rechts- und Geschäftsstruktur. Diese Arbeiten, die von einem externen Anbieter durchgeführt werden, erstrecken sich vom Herbst 2016 bis in den Frühling 2017.

Die erste Arbeitsphase, die mit der Machbarkeits- und Marktstudie zusammenfällt, beinhaltet auch eine Kontaktaufnahme mit den Stakeholdern und den potentiell teilnehmenden Bibliotheken auf schweizweiter Ebene. Gleichzeitig wird ein Pflichtenheft für die Definition des vorzuschlagenden Bibliothekssystems sowie für die Wahl einer entsprechenden technischen Lösung etabliert.

Detailliertere Informationen zur vorgeschlagenen Lösung stehen im Dokument « Vorschlag für ein Kompetenz- und Servicezentrum für Schweizer Bibliotheken » auf zur Verfügung.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an info at rero.ch wenden.

1 Westschweizer Bibliotheksverbund



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Dernière modification: 24 novembre 2016 - 06:32


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